Ausschreibung schlägt hohe Wellen

15. Oktober 2013

Große Resonanz hat die Veröffentlichung der Ausschreibung des „Liniensterns Mühldorf“ in der Presse und im Internet hervorgerufen. Besonders die Tatsache, dass das Verfahren passgenau auf die Südostbayernbahn zugeschnitten wurde, hat zu allerlei Kritik geführt. Im Mittelpunkt stehen die Befürchtungen, dass auch weiterhin veraltetes Wagenmaterial und Triebfahrzeug ohne Klimaanlage und „mit Toiletten aus der Zeit des kalten Krieges“ eingesetzt werden dürfen.
Die erhoffte Qualitätssteigerung über die Durchführung eines Wettbewerbsverfahrens bleibt zumindest vorerst aus. Ob die, zugegebenermaßen zuverlässigen modernisierten „Silberlinge“ und die Triebwagen der Baureihe 628 noch den heutigen Maßstäben entsprechen, bleibt dahingestellt. Auffällig ist jedoch schon, dass bei den meisten bisherigen Ausschreibungen stets Wert auf neues Zugmaterial gelegt wurde. Das ist natürlich Wasser auf die Mühlen derjenigen, die die Region Südostbayern grundsätzlich als von der Staatsregierung benachteiligt ansehen.

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