Wieder Umleitung über Mühldorf

Umleitung25. bis 29. Oktober 2014

Nachdem es erst im September wegen einer Baustelle zu Umleitungen einiger Eurocity-Züge über Mühldorf kam, wiederholt sich das Geschehen. Welche internationalen Schnellzüge rund um Mühldorf beobachtet werden können, ist der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn zu entnehmen.

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Neufahrzeug-Parade

245Parade25. Oktober 2014

Zur Wochenendruhe abgestellt präsentieren sich fünf neue Diesellokomotiven der Südostbayernbahn vor dem Werk Mühldorf. Damit fehlen nur noch drei Maschinen bis zum Abschluss der Neubeschaffung von acht Lokomotiven.
Zu sehen sind im Vordergrund die
“245 008″, “245 009″ und “245 013″. Im Hintergrund dürfte es sich um die “245 010″ sowie die “245 012″ handeln.

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Streik der GDL mit erheblichen Auswirkungen

17. bis 19. Oktober 2014

StreikNachdem die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) für das Wochenende einen 50-stündigen bundesweiten Streik angekündigt hatte, fuhren auch auf der Bahnstrecke Mühldorf-Simbach die Züge nicht fahrplanmäßig. Zwar wurde der Betrieb noch auf hohem Niveau aufrecht erhalten und fiel nicht, wie andernorts, komplett aus, dennoch kam es zu Einschränkungen. Laut veröffentlichtem Betriebsprogramm der Südostbayernbahn fielen am Samstag 8 Züge aus und am Sonntag fuhr nur etwa jeder zweite Zug. Dies bedeutete eine Streichung von 14 Zügen an diesem Tag.

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Rangier-Oldie

9. Oktober 2014

KöfMühldorfWie eh und je ist die Kleinlok “335 113-7″ im Bahnhof Mühldorf anzutreffen. Die auch als “Köf III” bekannte Bauart war früher auf allen größeren Bahnhöfen bei Verschubarbeiten zu beobachten. Heute ist deren Einsatz nicht mehr so selbstverständlich, doch das Mühldorfer Exemplar ist weiterhin fleißig beim Verteilen der Reisezugwagen unterwegs.

Die Lokomotive hat inzwischen 41 Jahre auf dem Metallbuckel und wurde am 5. April 1973 noch unter der Bezeichnung “333 113-9″ bei der Deutschen Bundesbahn in Dienst gestellt. Nach einem Umbau auf Funkfernsteuerung erfolgte am 17. August 1989 die Umzeichnung in “335 113-7″.
Die bei der Lokomotivfabrik Arnold Jung gebaute Maschine war unter anderem in München Hbf, Kempten, Kassel und Mainz-Bischofsheim im Einsatz, bevor sie 2004 nach Mühldorf gelangte. Dort dient sie heute der Südostbayernbahn als Verschublok des Werkes Mühldorf.

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Mühldorf vier Tage “Eurocity-Stadt”

5. bis 8. September 2014

-1000-umleitungmuehldorfWegen Bauarbeiten an der Strecke München-Salzburg wurden vier Tage lang einige EC-Züge über Mühldorf umgeleitet. Dies war bereits im Jahr 2013 der Fall und sorgte für hohes Verkehrsaufkommen auf den Strecken Mühldorf-München und Mühldorf-Freilassing. Fahrplanmäßige Halte in Mühldorf waren nicht vorgesehen.


Archivbild

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Mühldorfs zweite Neue

2. September 2014

1245009Eine weitere Diesellok der Baureihe 245 ist in Mühldorf eingetroffen. Die Maschine “245 009″ kann genauso wie ihre Schwester “245 008″ bereits im Liniendienst beobachtet werden. Diese Fahrten dienen augenscheinlich jedoch immer noch Personalschulungszwecken. Bei der Südostbayernbahn werden die Lokomotiven 245 008 – 245 015 staioniert werden und teilweise die Baureihe 218 ablösen.

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Die “Russen” sind zurück

30. August 2014

-1000-232Zurück auf den Güterstrecken rund um Mühldorf sind die Großdiesellokomotiven der Baureihe 232/233. Diese Maschinen gehörten bis vor wenigen Jahren zum gewohnten Erscheinungsbild im Chemiedreieck, wurden aber komplett durch die Loks der Baureihe 247 abgelöst.
Nun scheint wieder Bedarf an den auch als “Ludmilla” bezeichneten Maschinen zu bestehen, zeigten sich doch in den letzten Wochen gleich mehrere dieser unverwüstlichen Zugpferde.
Die Lokomotiven wurden nach der Vereinigung von DB und DR von der Deutschen Reichsbahn der ehemaligen DDR übernommen. Der Begriff “Russe” stimmt aber nur bedingt, befindet sich die Herstellerfabrik, die Lokomotivfabrik Luhansk, zwar in der ehemaligen Sowjetunion, genau betrachtet aber in der Ukraine. Die Stadt Luhansk ist Teil der derzeit schwer umkämpften Ost-Ukraine.

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SOB steigt gut in das BEG-Ranking ein

30 . August 2014

-1000-BEGrankingZum ersten Mal ist die Mühldorfer Südostbayernbahn im Qualitätsranking der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) vertreten. Die BEG führt nun verpflichtend alle bayerischen Regionalbahn-Netze in dieser Übersicht. Berücksichtigt beim Qualitätsranking werden Kriterien wie Sauberkeit der Fahrzeuge, Fahrgastinformationen oder Serviceorientierung der Zugbegleiter. Die Südostbayernbahn platzierte sich auf Anhieb auf dem sechsten von 26 Plätzen, was durchaus als Erfolg gewertet werden kann. Damit ist die Südostbayernbahn auch das beste Netz der Deutschen Bahn AG in Bayern.

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Geschichte der Töginger Werkbahn

9. August 2014

-1000-Steinbichler07Eine neue Seite dieser Homepage befasst sich mit der Geschichte der Werkbahn Töging, dis bis in die 1990er Jahre das Werk der Vereinigten Aluminiumwerke in Töging mit Rohstoffen belieferte. Klicken sie auf den entsprechenden Titel oben links.

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Intercity nach München

14. Juni 2014

-1000-140614_Mühldorf Ein nicht alltägliches Gespann macht sich jeden Samstag Abend vom Bahnhof Mühldorf aus auf den Weg nach München. Hinter der unscheinbaren Zugnummer RB 27078 verbirgt sich eine außergewöhnliche Wagengarnitur.
Der Grund: Die Wagen kommen am selben Tag als IC 1987 “Rottaler Land” (ab Passau als RE 27004) von Hamburg Altona in der Innstadt an und werden um 21.46 Uhr als Regionalbahn nach München gebracht. Der “Rottaler Land” ist einer der wenigen noch verbliebenen Intercity-Züge außerhalb des IC-Taktfahrplanes und dient der Anreise von Kurgästen in das Rottaler Bäderdreieck. Ab Mitte Dezember 2014 ist damit jedoch endgültig Schluss, denn DB Fernverkehr wird die Verbindung streichen.

Bekannt ist der “Rottaler Land” aber auch wegen seiner Zusammenstellung. Einige Wagen des Zuges haben inzwischen Seltenheitswert in den Intercitys der Deutschen Bahn:

-1000-D-DB 51 80 84-95 057-6_140614_Mühldorf_RB27078An der Spitze des Zuges läuft ein ehemaliger Interregio-Wagen der Bauart “Bimdz”, der in Standard-IC´s nur selten zu finden ist.

 

 

 

-1000-D-DB 61 80 20-91 344-7_140614_Mühldorf_RB27078Dahinter findet sich ein Großraumwagen der Bauart “Bpmz”. Der Wagen ist soweit nicht ungewöhnlich und läuft in nahezu allen DB-Intercitys.

 

 

 

-1000-D-DB 61 80 84-90 901-8_140614_Mühldorf_RB27078Etwas ganz besonderes ist der dritte Wagen des Zuges: Ein Abteilwagen 2. Klasse der Bauart “Bvmkz”. Reine Abteilwagen sind ohnehin sehr selten. Von diesem Fahrzeug gibt es nur noch 3 Exemplare. Früheres Einsatzgebiet war der bekannte, bunt bemalte “DB-Touristikzug”.

 

-1000-D-DB 61 80 19-95 254-7_140614_Mühldorf_RB27078Das Ende bildet ein Abteilwagen 1. Klasse, ein “Avmz”,

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Diesel statt Dampf

14. Juni 2014

-1000-92 80 1212 284-4 D-BYB_140614_Mühldorf_SDZ25678Zur Enttäuschung vieler Eisenbahn-Fans wurde ein Sonderzug der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG) statt mit dem angekündigten Dampfross lediglich mit einer Diesellok der Bayernbahn bespannt. Der Zug verkehrte morgens über die Simbacher Strecke nach Grein-Bad Kreuzen an der Donau und Abends ab Melk über Simbach-Mühldorf zurück nach Augsburg.

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Über Simbach nach Wien…

10. Juni 2014

Wien01…geht das? Ein “Selbstversuch” zeigt: Natürlich, und zwar besser als gedacht.

Von Töging aus sollte eine Fahrt mit der Familie in die Donaustadt erfolgen. Die Fahrplanauskunft der DB bringt die schnellste Verbindung ans Tageslicht: Über Simbach.

 

Die Grenzstadt am Inn war zu Beginn des Eisenbahnzeitalters Durchgangsbahnhof der Züge von München nach Österreich. Der legendäre Orient-Express befuhr die Strecke von 1883 bis 1897. Allmählich verlor die Eisenbahnverbindung jedoch an Bedeutung und musste den Fernverkehr an die längere Strecke über Salzburg abgeben. Seither fristet der Grenzbahnhof ein eher unbedeutendes Dasein. Durchgehenden Personenverkehr gibt es momentan nicht.
Allerdings haben die Österreichischen Bundesbahnen den Verkehr zwischen Simbach und Linz im Dezember 2013 erheblich ausgeweitet.

Wien02Aktuell verbinden täglich vier Zugpaare die Innstadt Simbach mit der oberösterreichischen Stadt an der Donau. Diese Verbindungen bewältigen die modernen “Desiro”-Triebzüge der Baureihe 5022.

 

 

Wien03Die klimatisierten Fahrzeuge bieten einen hohen Fahrkomfort und vorbildliche Information für die Fahrgäste. Bildschirme zeigen die Route in Echtzeit, informieren minutengenau über Verspätungen und zeigen die Anschlussverbindungen in den nächsten Bahnhöfen.

 

Einziger Wehrmutstropfen dieser Fahrt: Unser Zug erreichte Linz mit sechsminütiger Verspätung. Bei einer Umsteigezeit von 5 Minuten zum Railjet nach Wien eigentlich kein Problem, möchte man denken. Allerdings nehmen es die ÖBB mit den Abfahrten ihrer Starzüge offensichtlich sehr genau. Beim Halt des Zuges aus Simbach setzte sich der Zug nach Wien in Bewegung…
Die “Westbahn” weist jedoch sehr dichten Fernverkehr auf, so dass der nächste Zug nicht lange auf sich warten ließ.

Wien04Wien05

 

 

 

 

 

 

 

3 Stunden und 55 Minuten nach dem Einstieg in Töging wird fahrplanmäßig der Westbahnhof in Wien erreicht. Eine Skulptur von Kaiserin Elisabeth erinnert an das Ende der “Kaiserin-Elisabeth-Westbahn”. “Sissi” selbst hat nachgewiesenermaßen die Strecke über Simbach/Braunau mehrfach für Fahrten von und nach Bayern benutzt.

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Erste Lok eingetroffen

13. April 2014

245 002 und 245 003Als erste von acht neuen Diesellokomotiven ist die “245 008″ bei der Südostbayernbahn in Mühldorf eingetroffen. Die Lok präsentiert sich momentan noch recht lichtscheu und versteckt sich in den Hallen des Betriebswerkes. Es ist damit zu rechnen, dass demnächst Abnahme- und Schulungsfahrten beginnen.

 

Archivbild

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Ende nach 90 Jahren? Aus für die Industriebahn Töging möglich

14. Februar 2014

140214_Industriegleis_02Mehr als ungewiss scheint die Zukunft der Industriebahn Töging. Sie versorgte bis in die 1990er Jahre das Werk der Vereinigten Aluminiumwerke in Töging. Nach dem Ende des Werkes bedienten sich noch einige Nachfolgefirmen der Eisenbahn. So wurden Wagen anfangs für einen Recycling-Betrieb zugestellt, später nur noch für den VAW-Nachfolger Aleris.

Seit einigen Wochen steht nun unübersehbar ein Sh 2-Schutzsignal am Beginn der Trasse östlich des Bahnhofes Töging. Offensichtlich hat sich auch der letzte Kunde im “Industriepark Inntal” entschlossen, sich derzeit nicht durch die Bahn beliefern zu lassen.
Verwirrend ist allerdings, dass der Online-Güterzugfahrplan von DB-Schenker weiterhin eine Bedienung des Bahnhofes Töging zweimal wöchentlich ausweist.

140214_Industriegleis_03Ein weiteres schlechtes Zeichen ist die Entfernung eines der beiden Bahnübergänge in der Söderbergstraße. Über diesen Übergang wurde die nördliche Gleisgruppe der Firma Aleris, bestehend aus einem dreigleisigen Bereich mit Weichenverbindungen, angesteuert. In den letzten Jahren diente diese Gleisgruppe vor allem dem Umfahren des Güterzuges durch die Lok. Nachdem die Gleisgruppe vor 140214_Industriegleis_05einigen Jahren im Aleris-Werk selbst verkürzt worden war, ist sie nun gänzlich vom Industriegleis abgeschnitten.

 

 

 

140214_Industriegleis_04Verblieben ist im Bereich des Industrieparks lediglich das südliche Werksgleis, das aber offensichtlich derzeit nicht genutzt wird.

 

 

 

Besondere Brisanz erhält das Thema derzeit durch den laufenden Kommunalwahlkampf. Sowohl die SPD-Fraktion im Töginger Stadtrat als auch die Freien Wähler möchten die Trasse des Industriegleises gerne als sogenannte “Industriestraße” ausbauen, um LKW´s eine direkte Verbindung von der Autobahn A 94 zum Industriepark zu ermöglichen. Sollte eine weitere Nutzung des Industriegleises fraglich sein, erhielten diese Pläne weiteren Aufwind.
Der Kandidat der SPD für das Bürgermeisteramt, Werner Noske, hat sich dafür ausgesprochen, Bahn und Gleis nebeneinander ins Inntal zu führen. Wie das baulich möglich sein soll, wurde jedoch nicht näher erläutert.
Alexander Wittmann, Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler, betrachtet das Gleis als gänzlich überflüssig und möchte die Straße direkt auf der Gleistrasse errichten.
Lediglich der Kandidat der CSU, Dr. Tobias Windhorst, plädiert dafür, die Gleistrasse zu erhalten. Er argumentiert, es können nicht sein, Infrastruktur zu zerstören und andererseits zu verlangen, möglichst viele Güter auf die Schiene zu verlagern.

Ins Spiel gebracht wurde aktuell auch ein Betrieb, der nach dem Wegzug der Landmaschinen-Firma “Fliegl” Interesse an deren Werkshallen zeige. Angeblich sei jedoch eine Grundvoraussetzung für die Ansiedlung ein funktionierender Gleisanschluss. Dazu müsste jedoch wohl erst einmal eine kurze Verbindung vom südlichen Ladegleis in den Bereich der ehemaligen Firma Fliegl gebaut werden.

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Schwertransport

6. Februar 2014

-1000-92 80 1266 443-1 D-DB_140206_TögingIm letzten Winter-Sonnenlicht hat sich ein Trafotransport vom Bahnhof Simbach auf den Weg nach Nürnberg gemacht. Endgültiges Ziel der Fracht ist ein paar Tage später der Bahnhof Ludersheim bei Altdorf. Ein Tragschnabelwagen der Bauart Uaai 687 hatte den Koloss geladen, als er mit 45 km/h an Töging vorbeizog.

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Aus Sicht des Künstlers

Um 1952

Einen interessanten Blick auf den Bahnhof Töging um das Jahr 1952 liefert der einheimische Künstler Fritz Schubert (1901-1969).
Schubert malte den Bahnhof Töging in östlicher Sicht. Heute noch erhalten ist das 1924 gebaute “neue” Bahnhofsgebäude. Der daneben liegende “alte Bahnhof” wurde im Jahr 1964 abgerissen. Auch die Telegraphenmasten und die mechanischen Seilzüge für Weichen und Signale sind längst Geschichte. Im Hintergrund ist vermutlich das Stellwerk des Bahnhofs zu sehen, das ebenfalls bereits vor vielen Jahrzehnten abgerissen wurde.

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Fahrplanwechsel

15. Dezember 2013

Bis Ried im Innkreis werden es die Triebwagen der Südostbayernbahn künftig nicht mehr schaffen, denn seit heute gilt der Jahresfahrplan 2014.
Für die Bahnstrecke Mühldorf-Simbach ändert sich im Grundtakt nur wenig. Schaut man etwas genauer auf den Fahrplan, fallen dennoch einige Verschlechterungen auf.
Geschichte ist seit heute der grenzüberschreitende Verkehr zwischen Oberösterreich und Bayern. Das letzte verbliebene Zugpaar zwischen Mühldorf und Linz wurde gestrichen und es muss in Simbach umgestiegen werden. Auch die umsteigefreien Züge von und nach München wurden reduziert. So entfallen die Durchbindung von Simbach nach München Ost am Nachmittag sowie die beiden nachmittäglichen und abendlichen Züge vom Ostbahnhof, die ebenfalls durch Umsteigeverbindungen ersetzt werden.
Neu ist auch, dass die letzte abendliche Regionalbahn von Simbach nach Mühldorf nun etwa 30 Minuten eher verkehrt.
Positiv sind die deutlich verbesserten Umsteigeverbindungen Richtung Österreich hervorzuheben. Ab Simbach kann jetzt beinahe stündlich Richtung Österreich gefahren werden. Dabei setzen die ÖBB zum Teil auch moderne Niederflurfahrzeuge vom Typ “Desiro” ein.
Die stark frequentierte Regionalbahn 27125, die Mühldorf um 17.37 Uhr verlässt, wird jetzt Montags bis Freitags endlich wieder mit zwei Triebwagen gefahren.

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Ein Monstrum auf Schienen

19. November 2013

Ein besonderer Schwertransport erreichte in der Nacht vom 18. auf den 19. November den Bahnhof Simbach. Der in Bonn gestartete Transport eines Transformators wurde auf einem Tragschnabelwagen der Bauart Uaai 838 in die Innstadt geliefert. Der Transport war mehrere Tage unterwegs, da er lediglich mit 40 km/h oder langsamer gefahren werden durfte. Auch die letzte Etappe zwischen Mühldorf und Simbach bewältigte der Zug nach Betriebsschluss, da ein Einfügen in den regulären Verkehr nicht möglich gewesen wäre. Komplettiert wurde diese besondere Leistung durch einen Gerätewagen und einen Lü-Begleitwagen.

Bild: Tobias Meyer, Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung

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Gibt es Ersatz für die Baureihe 628?

14. November 2013

Geht es nach einem Artikel der tz, versucht die Südostbayernbahn zumindest für teilweisen Ersatz der Triebwagen der Baureihe 628 zu sorgen. Diese Fahrzeuge stehen immer wieder in der Kritik, weil sie nicht klimatisiert sind, keinen niederflurigen Einstieg besitzen und dazu als spurtschwach gelten.
Die tz berichtet, dass  SOB-Chef “Christoph Kraller [sich] um die Beschaffung von Triebwagen der Baureihe VT 642″ bemühe, “die im Raum Köln frei werden”.
Diese Aussage ist etwas unklar, vor allem deshalb, weil im Dieselnetz Köln demnächst Züge der Baureihe 644 frei werden. Diese Züge unterscheiden sich grundlegend von der zitierten Baureihe und gelten in Eisenbahnerkreisen als sehr störanfällig.

Aus Sicht der Fahrgäste wäre die Beschaffung der dreiteiligen Baureihe 644 dennoch vorzuziehen. Damit könnten einige zur Zeit stark belastete Verbindungen mit längeren Zügen bedient werden.

Bild: Veröffentlicht von Rolf Heinrich auf wikimedia.org unter einer creative commons-Lizenz

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Ende des Auslandseinsatzes

18. Oktober 2013

Ein Blick in die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn oder in den “Scotty” der ÖBB enthüllt wenig erfreuliches:
Nach dem Ende des “München-Linz-Express” zum Fahrplanwechsel 2012/13 endet nun im Dezember auch das noch verbliebene RE-Zugpaar, das morgens von Mühldorf nach Linz und abends wieder zurück fuhr. Die mit einem SOB-Triebwagen der Baureihe 628 erbrachte Leistung ist ab Dezember Geschichte.

Dies kommt völlig überraschend, nachdem in österreichischen Medien noch im Mai vier zwischen Mühldorf und Linz durchgehende Zugpaare angekündigt worden waren. Hintergrund ist die Einführung des “Innviertel-Taktes” zum Fahrplanwechsel. Ab Dezember verkehren dann stündlich Züge von Simbach über Braunau Richtung Linz, die zum Teil mit DB-Zügen umsteigefrei verknüpft werden sollten. Immerhin: In Simbach bestehen ab Dezember schnelle stündliche Umsteigeverbindungen.

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