Nach fast 100 Jahren: Kein Verkehr mehr auf der Werkbahn Töging

18. Februar 2016

13-14_VAW_03Rangierfahrten werden im Bahnhof Töging nicht mehr zu beobachten sein: Nach fast 100 Jahren Betrieb auf der Werkbahn Töging hat die Deutsche Bahn zum 1. Januar 2016 die Güterverkehrsstelle Töging geschlossen. Überraschend kam der Schritt nicht, denn die Strecke war schon seit Anfang 2014 wegen Schäden am Oberbau nicht mehr befahrbar.

Zwar gibt es im aktuellen Jahresfahrplan noch ein Bedarfs-Güterzug-Paar nach Töging, dieses wird in der Realität aber nicht gefahren. Laut Angaben der Deutschen Bahn hatte der letzte Kunde im Töginger Industriepark Inntal kein Interesse mehr an einer Bedienung auf der Schiene.

Mit dem Ende des Güterverkehrs nach Töging gibt es auf der gesamten Bahnstrecke Mühldorf-Simbach keinen Güterverkehrsanschluss mehr. In Zukunft werden nur noch von und nach Österreich durchfahrende Chemie-Ganzzüge zu sehen sein.

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Berüchtigt: Die „Garbe-Kurvn“

11. Februar 2016

-1000-Steinbichler17In der Töginger und Winhöringer Bevölkerung war der inzwischen aufgelassene Bahnübergang „Schmidstock“, wo die Kreisstraße AÖ 1 die Bahnlinie s-förmig kreuzte, nur als die „Garbe-Kurvn“ bekannt. Woher diese Bezeichnung jedoch kommt, daran können sich heute nur noch die Wenigsten erinnern.
Die Sicherung des Bahnübergangs erfolgte bis zur Automatisierung im Jahr 1964 durch den Schrankenwärter-Posten 31. Knapp 20 Jahre wohnte Ernst Garbe mit seiner Familie im Posten Schmidstock und versah dort den Dienst. Schnell bürgerte sich der Name „Garbe-Kurve“ ein.
Berüchtigt wurde der Bahnübergang Schmidstock nach Auflösung des Wärterpostens. Immer wieder kam es zu Unfällen, die teils tödlich endeten. Mal war es Unaufmerksamkeit der Autofahrer, mal die tiefstehende Sonne, die die Unfälle verursachten.
Wegen der am Bahnübergang Schmidstock zu beobachtenden Unfallhäufung wurden ab Ende 1997 Andreaskreuze mit einer zusätzlichen gelben Kontrastfläche aufgestellt. Diese spezielle Form der Sicherung eines Bahnüberganges wurde bundesweit erstmalig in Schmidstock erprobt und wissenschaftlich begleitet.
Im Zuges des Baus des Teilstückes Ampfing-Winhöring der Autobahn A 94 (Fertigstellung im Jahr 2006) wurde der Bahnübergang Schmidstock schließlich aufgelöst. Die Kreisstraße AÖ 1 wurde komplett nördlich der Bahnstrecke Mühldorf-Simbach verlegt, wodurch sich der Bahnübergang erübrigte.
Heute ist vom ehemaligen Übergang nichts mehr zu erkennen. Er lag genau an der Stelle, an der die Bahnstrecke Mühldorf-Simbach jetzt die Autobahn kreuzt.

Schmidstock1Schmidstock2Heute ist vom Bahnübergang Schmidstock nichts mehr zu erkennen, der an genau dieser Stelle lag.

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Containerzüge zwischen Mühldorf und Simbach

151014_TriestBurghausen_0114. Oktober 2015

Erstmals erreichte ein Containerzug vom italienischen Hafen Triest den Bahnhof Simbach. Dabei handelte es sich um eine Probefahrt für das Kombi-Terminal Burghausen, das zukünftig auch wöchentliche Fahrten von und zum Mittelmeerhafen plant.

Der „Probezug“ kam aus Triest über Villach – Salzburg und Steindorf, wo auf eine österreichische Diesellok der Baureihe 2016 umgespannt worden war. Diese brachte die zahlreichen Container bis Simbach. Ab dem Grenzbahnhof übernahm eine Lok der Baureihe 247 von DB-Schenker den Zug bis Burghausen über Mühldorf.
151014_TriestBurghausen_02Das wöchentlichen Container-Zugpaar wird ab Anfang 2016 allerdings nicht mehr über Simbach/Braunau, sondern über Freilassing/Salzburg verkehren. Zwischen Mühldorf und Simbach fahren derzeit von Montag bis Freitag ausschließlich mehrere Kesselwagen-Züge von und nach Burghausen.
(Fotos: Tobias Meyer)

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Bahnsteigsanierung beginnt

151001_Töging1. Oktober 2015

Die Sanierung der Bahnsteige des Bahnhofes Töging hat begonnen. Nach dem Abbruch der Bahnsteigkante an Gleis 2 haben Bauarbeiter damit begonnen, neue Bahnsteigkanten-Elemente zu setzen. Damit wird zunächst der Zwischenbahnsteig an Gleis 2 auf einer Länge von 120 Metern völlig neu errichtet. Der Bahnsteig erhält außerdem eine Beleuchtung auf ganzer Länge. Einziger Wehrmutstropfen: Mit der neuen Höhe von 38 cm wird die von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) für diese Strecke angepeilte Bahnsteighöhe von 55 cm nicht erreicht. Diese Tatsache ist allerdings insofern verschmerzbar, als an Gleis 2 keine regulären Zughalte stattfinden. Der Bahnsteig dient Zugkreuzungen bei hohen Verspätungen und Sonderfahrten.
Die Südostbayernbahn beabsichtigt, den wichtigeren Hausbahnsteig im Jahr 2016 zu sanieren.

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„Posten 1, Eckl mit Hund“

4. September 2015

ecklDie „Chronik des Bahnhofes Töging (Inn)“ von Josef Steinbichler enthüllt auch so manche interessante Geschichte rund um die Eisenbahner entlang der Bahnstrecke Mühldorf-Simbach.
21 Jahre lang auf „Posten 1“ des Bahnhofes Töging (heutiger Bahnübergang Erhartinger Straße) beschäftigt war Johann Eckl (von 1956 bis 1977). Sein besonderes Markenzeichen: Ein Hund. Ohne diesen war Eckl nicht vorstellbar. So meldete er sich stets bei Dienstbeginn beim Fahrdienstleiter:
„Posten 1, Eckl mit Hund“.

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Sanierung des Bahnsteiges in Töging

15. August 2015

IMG_1414In einem Post auf facebook hat die Südostbayernbahn bereits vor einiger Zeit bekannt gegeben, dass der oder die Bahnsteige in Töging im Jahr 2016 saniert und von einer bisherigen Höhe von 15 cm auf das übliche Maß von 55 cm angehoben werden sollen.
Nun zeigen sich erste Vorboten: Am Bahnhof wurden einige Bahnsteigkanten-Elemente abgelagert. Fraglich bleibt, auf welcher Länge der Bahnsteig saniert wird und wie es um den Bahnsteig 2 steht. Dieser wird zwar inzwischen nicht mehr planmäßig von Personenzügen genutzt, steht allerdings für außerplanmäßige Kreuzungen bei erheblichen Verspätungen und Sonderfahrten zur Verfügung.

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Innbrücke Simbach-Braunau erhält neuen Anstrich

29. Juni 2015 Pressemeldung der ÖBB

Brücke BraunauKorrosionsschutz – und Stahlbauarbeiten bis 31. Oktober

Abertausende Züge fuhren seit ihrer Erbauung sicher und ruhig über die Eisenbahnbrücke in Braunau, welche über den Inn führt. Jetzt erhält die Stahlkonstruktion ein „Technisches Wellnesspaket“. Von Anfang Juni bis 31. Oktober 2015 wird die Eisenbahnbrücke mit einem Gerüst eingehaust und bekommt einen neuen Anstrich um wieder in neuem Glanz zu erstrahlen. Dafür erfolgen zuerst eine Entrostung der korrodierten Teile und das Reinigen mit einem Hockdruckwasserstrahl. Nach diesen Arbeiten wird die Eisenbahnbrücke dann gestrichen um gegen Witterungseinflüsse wieder fit zu sein. Zudem werden notwendige Stahlbauarbeiten durchgeführt. Kommendes Jahr erhalten die restlichen zwei Tragwerke auf der Seite Richtung Deutschland den Korrosionsschutz. Für die Rundumerneuerung investieren die ÖBB bis 2016 rund 4,1 Mio. Euro.

Keine Einschränkung im Zugverkehr durch Bauarbeiten

Die Arbeiten finden grundsätzlich werktags zwischen 6:00 Uhr und 22:00 Uhr statt, können allerdings ausschließlich bei günstigen Witterungsverhältnissen erfolgen. Die ÖBB bitten um Verständnis, dass deshalb einzelne Maßnahmen auch an Sonn- und Feiertagen oder in den Nachtstunden stattfinden können. Für diese ist in Braunau eine Sperre des Geh- und Radweges am Inndamm von 8. Juni bis 30. September 2015 erforderlich. Gesperrt ist der Abschnitt vom Gasthof Schnaitl (Auffahrt Theatergasse) bis zur Auffahrt in die Uferstraße. Die Umleitung erfolgt über den Weidenweg, die Laab- und die Linzer Straße und ist vor Ort mit dem Hinweis „Innradweg“ ausgeschildert.

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Der Winter zieht ein

29. Dezember 2014

Winter1Wesentlich stärker als im vergangenen Jahr hat der Winter im Inntal Einzug gehalten. Auch die Bahnstrecke Mühldorf-Simbach zeigt sich verschneit. Rund um Mühldorf sammelten sich bei vielen Zügen zum Teil erhebliche Verspätungen an. Eine Regionalbahn von Simbach nach Mühldorf wurde wetterbedingt komplett gestrichen.

 

Winter3Winter2

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Südostbayernbahn fährt weiter rund um Mühldorf

16. Dezember 2014

-1000-150110_WeidenbachDer alte Betreiber ist auch der neue. Wie die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) als Auftraggeberin des Schienenpersonennahverkehrs heute bekannt gegeben hat, wir die Südostbayernbahn mit Sitz in Mühldorf auch weiterhin bis mindestens 2024 den Zugverkehr rund um die Innstadt betreiben.

Pressemitteilung der BEG

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Letzter Einsatz für den „Rottaler Land“

13. Dezember 2014

-1000-92 80 1218 404-2 D-DB_141213_Moosvogl_RE27005Über die Einstellung der Direktverbindung aus dem Rottaler Bäderdreieck in Richtung Norddeutschland wurde lange diskutiert, doch am heutigen Tag hat die Bahn Ernst gemacht: Der letzte Einsatztag des Intercity „Rottaler Land“ war gekommen.
Passend zu diesem Ereignis zog die etwas unschön daherkommende „218 404“ vier ebenso wenig gepflegte Intercity-Waggons von Mühldorf nach Passau, wo diese samt Verstärkung weiter als IC 1986 auf die letzte Reise nach Hamburg Altona gingen.
Mit der Einstellung dieses Zuges verliert der Bahnknoten Mühldorf nach der Abbestellung des „München-Linz-Express“ seinen zweiten „Besonderen Zug“, der sich vom roten DB-Alltagsgeschäft abhob.

-1000-Abschied_2Am Abend lief dann der letzte Intercity aus Hamburg in Mühldorf ein. Auch das Zugpersonal zeigte sich ein wenig wehmütig und stellte sich zum Gruppenfoto samt Zuglaufschild vor der Lokomotive auf.

 

 

-1000-Abschied_3

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Vorschau auf den Fahrplan 2015

Kursbuch1514. November 2014

In genau einem Monat beginnt das neue Fahrplanjahr. Zeit, einen Blick auf die Züge des Jahres 2015 zu werfen.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sich auf der Strecke Mühldorf-Simbach nichts Grundlegendes verändert.

Auffällig ist eine Verschlechterung im Anschlussverkehr aus Österreich. Um den Regionalexpress 27003 aus München zu beschleunigen, verkehrt die Regionalbahn bisher ab Simbach um 16.49 Uhr bereits 10 Minuten eher. Dadurch wird allerdings an Montag bis Freitag der Anschluss aus Linz verpasst. Der ÖBB-Triebwagen erreicht Simbach erst 6 Minuten nach Abfahrt des Anschlusszuges Richtung Mühldorf.

Eine neue Durchbindung aus München ermöglicht eine umsteigefreie Fahrt mit der letzten Regionalbahn Richtung Simbach an Montag bis Freitag.

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Bahnverkehr von vor 75 Jahren in modernen Plänen

Fahrplan1939Wie fuhren die Züge vor 75 Jahren? Dieser Frage geht der Versuch nach, Bahnhofspläne aus dem Jahr 1939 in moderner Optik dazustellen.
Unter dem Punkt „Fahrplantabellen“ finden sich die Abfahrtspläne aller Bahnhöfe entlang der Strecke Mühldorf-Simbach aus dem Sommerfahrplan 1939 im heute gewohnten Design.

Ein Blick lohnt sich besonders in den Abfahrtsplan des Bahnhofes Mühldorf. Vor 75 Jahren war es möglich, mit D-Zügen und Eilzügen von Mühldorf aus direkt Bad Aussee, Berlin, Berchtesgaden, Dresden, Klagenfurt, Regensburg und Triest anzusteuern.

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Wieder Umleitung über Mühldorf

Umleitung25. bis 29. Oktober 2014

Nachdem es erst im September wegen einer Baustelle zu Umleitungen einiger Eurocity-Züge über Mühldorf kam, wiederholt sich das Geschehen. Welche internationalen Schnellzüge rund um Mühldorf beobachtet werden können, ist der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn zu entnehmen.

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Neufahrzeug-Parade

245Parade25. Oktober 2014

Zur Wochenendruhe abgestellt präsentieren sich fünf neue Diesellokomotiven der Südostbayernbahn vor dem Werk Mühldorf. Damit fehlen nur noch drei Maschinen bis zum Abschluss der Neubeschaffung von acht Lokomotiven.
Zu sehen sind im Vordergrund die
„245 008“, „245 009“ und „245 013“. Im Hintergrund dürfte es sich um die „245 010“ sowie die „245 012“ handeln.

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Streik der GDL mit erheblichen Auswirkungen

17. bis 19. Oktober 2014

StreikNachdem die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) für das Wochenende einen 50-stündigen bundesweiten Streik angekündigt hatte, fuhren auch auf der Bahnstrecke Mühldorf-Simbach die Züge nicht fahrplanmäßig. Zwar wurde der Betrieb noch auf hohem Niveau aufrecht erhalten und fiel nicht, wie andernorts, komplett aus, dennoch kam es zu Einschränkungen. Laut veröffentlichtem Betriebsprogramm der Südostbayernbahn fielen am Samstag 8 Züge aus und am Sonntag fuhr nur etwa jeder zweite Zug. Dies bedeutete eine Streichung von 14 Zügen an diesem Tag.

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Rangier-Oldie

9. Oktober 2014

KöfMühldorfWie eh und je ist die Kleinlok „335 113-7“ im Bahnhof Mühldorf anzutreffen. Die auch als „Köf III“ bekannte Bauart war früher auf allen größeren Bahnhöfen bei Verschubarbeiten zu beobachten. Heute ist deren Einsatz nicht mehr so selbstverständlich, doch das Mühldorfer Exemplar ist weiterhin fleißig beim Verteilen der Reisezugwagen unterwegs.

Die Lokomotive hat inzwischen 41 Jahre auf dem Metallbuckel und wurde am 5. April 1973 noch unter der Bezeichnung „333 113-9“ bei der Deutschen Bundesbahn in Dienst gestellt. Nach einem Umbau auf Funkfernsteuerung erfolgte am 17. August 1989 die Umzeichnung in „335 113-7“.
Die bei der Lokomotivfabrik Arnold Jung gebaute Maschine war unter anderem in München Hbf, Kempten, Kassel und Mainz-Bischofsheim im Einsatz, bevor sie 2004 nach Mühldorf gelangte. Dort dient sie heute der Südostbayernbahn als Verschublok des Werkes Mühldorf.

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Mühldorf vier Tage „Eurocity-Stadt“

5. bis 8. September 2014

-1000-umleitungmuehldorfWegen Bauarbeiten an der Strecke München-Salzburg wurden vier Tage lang einige EC-Züge über Mühldorf umgeleitet. Dies war bereits im Jahr 2013 der Fall und sorgte für hohes Verkehrsaufkommen auf den Strecken Mühldorf-München und Mühldorf-Freilassing. Fahrplanmäßige Halte in Mühldorf waren nicht vorgesehen.


Archivbild

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Mühldorfs zweite Neue

2. September 2014

1245009Eine weitere Diesellok der Baureihe 245 ist in Mühldorf eingetroffen. Die Maschine „245 009“ kann genauso wie ihre Schwester „245 008“ bereits im Liniendienst beobachtet werden. Diese Fahrten dienen augenscheinlich jedoch immer noch Personalschulungszwecken. Bei der Südostbayernbahn werden die Lokomotiven 245 008 – 245 015 staioniert werden und teilweise die Baureihe 218 ablösen.

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Die „Russen“ sind zurück

30. August 2014

-1000-232Zurück auf den Güterstrecken rund um Mühldorf sind die Großdiesellokomotiven der Baureihe 232/233. Diese Maschinen gehörten bis vor wenigen Jahren zum gewohnten Erscheinungsbild im Chemiedreieck, wurden aber komplett durch die Loks der Baureihe 247 abgelöst.
Nun scheint wieder Bedarf an den auch als „Ludmilla“ bezeichneten Maschinen zu bestehen, zeigten sich doch in den letzten Wochen gleich mehrere dieser unverwüstlichen Zugpferde.
Die Lokomotiven wurden nach der Vereinigung von DB und DR von der Deutschen Reichsbahn der ehemaligen DDR übernommen. Der Begriff „Russe“ stimmt aber nur bedingt, befindet sich die Herstellerfabrik, die Lokomotivfabrik Luhansk, zwar in der ehemaligen Sowjetunion, genau betrachtet aber in der Ukraine. Die Stadt Luhansk ist Teil der derzeit schwer umkämpften Ost-Ukraine.

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SOB steigt gut in das BEG-Ranking ein

30 . August 2014

-1000-BEGrankingZum ersten Mal ist die Mühldorfer Südostbayernbahn im Qualitätsranking der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) vertreten. Die BEG führt nun verpflichtend alle bayerischen Regionalbahn-Netze in dieser Übersicht. Berücksichtigt beim Qualitätsranking werden Kriterien wie Sauberkeit der Fahrzeuge, Fahrgastinformationen oder Serviceorientierung der Zugbegleiter. Die Südostbayernbahn platzierte sich auf Anhieb auf dem sechsten von 26 Plätzen, was durchaus als Erfolg gewertet werden kann. Damit ist die Südostbayernbahn auch das beste Netz der Deutschen Bahn AG in Bayern.

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